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Anlaufstelle, für Männer*, die in Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren

© 2015 Tauwetter e.V.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Fachaustausch zu Rechtspopulismus und sexualisierte Gewalt

In den letzten Jahren ist es zu einem Ansteigen rechten und rechtsextremen Gedankengutes gekommen. Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus werden lauter und vehementer geäußert. Das bemerken wir auch in unserer alltäglichen Arbeit. Immer öfter treffen wir in Beratungen, auf Elternabenden oder Informationsveranstaltungen auf menschenfeindliche und rechtspopulistische/ rechtsextreme Einstellungen. Diese Herausforderungen möchten wir in einem Fachaustausch zusammengetragen und aufarbeiten. Wir wollen spezialisierten Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt der bundesweiten Zusammenschlüsse einen Raum bieten, sich über die Themen auszutauschen und gemeinsam in Richtung Umgangsweisen und Handlungsempfehlungen zu diskutieren.
Der Fachaustausch findet in Kooperation von Tauwetter e.V. Berlin, der Amadeu Antonio Stiftung, der Alice Salomon Hochschule Berlin, Prof. Dr. Esther Lehnert, Arbeit und Leben Niedersachsen, dem PETZE-Institut für Gewaltprävention gGmbh sowie der Bundeskoordinierungsstelle spezialisierter Fachberatungsstellen statt.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Die katholische Kirche ist von innen her nicht reformierbar

Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Tauwetter-Mitarbeiter Thomas Schlingmann in einem im März in der ak erschienenen Beitrag über die Ergebnisse der Vatikankonferenz zum Thema sexualisierte Gewalt. Er fordert, die sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und auch die sexualisierte Gewalt gegen nicht mehr Minderjährige, wie Priesterschüler oder Nonnen endlich in die Diskussion einzubeziehen. Es kann nicht sein, dass weiterhin die patriarchale Struktur und Ideologie der katholischen Kirche igrnoriert wird. Der Beitrag befindet sich jetzt auch auf unserer Website.

Freitag, 03. Mai 2019

Neues Beratungsangebot „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt

Am 3. Mai 2019 startet beim „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt. „berta“ bietet Menschen Entlastung, Beratung und Unterstützung beim Ausstieg aus organisierten sexualisierten und rituellen Gewaltstrukturen und unterstützt darüber hinaus alle, die sich um jemanden sorgen, einen Verdacht haben oder Informationen zum Thema suchen. „berta“ ist Teil des „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“, dem telefonischen Unterstützungsangebot des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) unter der fachlichen Leitung von N.I.N.A. e. V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen).

Die Fachkräfte von „berta“ sind psychologisch und pädagogisch ausgebildet und verfügen über langjährige persönliche Erfahrungen mit organisierter und ritueller Gewalt. Sie beraten beim Ausstieg und allen damit verbundenen Fragen. Sie geben Informationen und zeigen – wenn gewünscht – weitere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung auf. Jedes Gespräch bei „berta“ bleibt vertraulich. Der Schutz der persönlichen Daten ist zu jedem Zeitpunkt garantiert.

Dienstag, 26. März 2019

Arbeit zu Rechtsextremismus und sexualisierter Gewalt online

Unser Mitarbeiter Dènes Vorberger hat seine Bachelorarbeit zu möglichen Zusammenhängen zwischen rechtsextremer Ideologie und sexualisierter Gewalt geschrieben. Dabei sind Geschlechtskonstruktionen und der sogenannte "Anti-Genderismus" von besonderer Bedeutung. Er hat uns jetzt erlaubt, diesen Text online zu stellen. Rechtsextremismus und sexualisierte Gewalt

Donnerstag, 21. März 2019

Das Versagen der Verantwortlichen bei sexualisierter Gewalt in der „Colonia Dignidad“

Die entscheidenden Initiativen, die die „Colonia Dignidad“, das von einer deutschen Sekte betriebene Folterzentrum in Chile zu Fall brachten, gingen von chilenischen Jungen aus, die dort sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren. Bis heute stellt sich weder die Nachfolgeorganisation Villa Baviera noch die deutsche Regierung ihrer Verantwortung. Die Betroffenen werden im Stich gelassen und einer der Täter der Sektenarzt Hopp lebt ungestört in Krefeld. In einem Rundfunkbeitrag auf WDR5 haben die Betroffenen über die aktuelle Situation berichtet.

Dienstag, 19. März 2019

Interview mit Tauwetter-Mitarbeiter auf englisch veröffentlicht

Auf der neuen News-Webseite lacuma ist ein längeres Interview mit dem Tauwetter-Mitarbeiter Thomas Schlingmann, erschienen. Es geht um seine persönliche Geschichte und die Arbeit bei Tauwetter.

"a society that lives on exploiting and suppressing people
logically creates other forms of violence and dominance as well"

(Eine Gesellschaft, die darauf beruht, dass Menschen ausgebeutet und unterdrückt werden, produziert logischerweise auch andere Formen von Gewalt und Dominanz.)

Dienstag, 12. März 2019

Neue Artikel zu Sexualisierter Gewalt gegen Jungen und der Studie zur katholischen Kirche auf Website

Zwei Beiträge, die ursprünglich im ak erschienen sind, stehen jetzt unter Artikel & Beiträge auch auf unserer Website

  • Der doppelte Ausschluss - Wie geht die Tatsache, dass wir in einer patriarchalen Gesellschaft leben damit zusamen, dass Jungen sexualisierter Gewalt ausgesetzt werden und welche Bedeutung hat das für viele Betroffene.
  • Schuld ist nicht das Zölibat - In der MHG-Studie über sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche und noch stärker in der öffentlichen Dikussion darüber sind eine Reihe von irreführenden Behauptungen über sexualisierte Gewalt aufgetaucht, die dieser Artikel unter die Lupe nimmt.

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